Manchmal merken wir erst spät, dass wir zwar im Außen glänzen, aber innerlich eine ganz andere Tonspur läuft. Auf meinem Weg von der PR hin zu einer bewussteren, weicheren Form der Kommunikation habe ich entdeckt, wie stark unsere eigenen Worte unser Selbstbild beeinflussen. Dieser Text nimmt dich mit in den Moment, als ich begann, meiner inneren Stimme wirklich zuzuhören und zeigt, warum ein sprachliches Reset oft der erste Schritt zu mehr Leichtigkeit und Klarheit ist.
Als Inhaberin einer PR-Agentur lag mein Fokus darauf, mit Worten Bilder zu erzeugen – bei JournalistInnen, LeserInnen, Zielgruppen. Es ging darum, mit Sprache Wirkung zu schaffen, Geschichten zu erzählen, die hängen bleiben, und ein bestimmtes Image zu formen.
Je mehr ich mich damit beschäftigte, desto klarer wurde mir: Was für Unternehmen gilt, trifft auch auf uns selbst zu. Welche Geschichte erzähle ich mir eigentlich jeden Tag? Und welche Wirkung hat sie auf mich und mein Selbstbild?
Funktionieren im Außen, Stille im Inneren
Ich erinnere mich gut an die Zeit, in der ich im Außen perfekt funktionierte. Die Projekte liefen, meine Agentur florierte, die Tage waren durchgetaktet und mein Kalender voll. Von außen sah alles super aus, nur fühlte es sich innen drin nicht so an. Ich war so sehr darauf programmiert, Ergebnisse zu liefern, dass ich gar nicht bemerkte, wie hart und fordernd meine innere Stimme mit mir sprach.
„Reiß dich zusammen.“
„Ohne Fleiß keinen Preis.“
„Du musst performen.“
Das waren die Schlagzeilen in meinem eigenen Kopf. Mit der Zeit sind sie so selbstverständlich geworden, dass ich sie nicht mehr anzweifelte. Ich war fest davon überzeugt, dass das nun mal so ist. Was ich damals nicht verstand: Kommunikation beginnt nicht im Gespräch mit anderen, sondern im Dialog mit mir selbst. Sie bildet die Grundlage für die Beziehung, die wir mit uns selbst haben. Und so wie ich mit mir selbst sprach, war ich mir alles andere als sympatisch.
Der Moment, in dem sich etwas verschob
Der Wendepunkt kam, als ich begann, mich und mein Leben aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Was passiert wohl, wenn ich mich nicht mehr nur dazu antreibe, alles richtig zu machen, Leistungen zu erbringen und im Job zu funktionieren? Wenn ich mir selbst liebevolle Worte zuflüstere, die auch mal Fünfe gerade sein lassen?
Wie das Schicksal es so wollte, fiel mir exakt in dieser Phase das Buch „Die vier Versprechen“ von Don Miguel Ruiz in die Hände.

„Dieses Buch von Don Miguel Ruiz – einfach und doch so kraftvoll – hat mein Denken und Handeln bei jeder Begegnung enorm verändert.“ Oprah Winfrey
Don Miguel Ruiz enthüllt in seinem zeitlosen Klassiker der spirituellen Literatur einen praktischen leicht nachvollziehbaren Weg aus innerer Unfreiheit und Abhängigkeit zu einem von Wertschätzung und Würde erfüllten Leben. Die vier Versprechen sind einfache, aber kraftvolle Weisheiten der Tolteken, mit denen jeder seinen Traum von Freiheit, Freude und Liebe verwirklichen kann. Sie sind der Schlüssel zur inneren Transformation.
„Don Miguel Ruiz‘ Buch ist ein Wegweiser zu Erleuchtung und Freiheit.“ Deepak Chopra
Sprache, die wirkt
Ein Satz daraus hat sich tief in mir eingebrannt: „Sei untadelig mit deinen Worten.“
Fünf Wörter, die zunächst banal klingen, aber auf mich eine große Wirkung hatten. Je länger ich darüber nachdachte, desto klarer wurde mir, wie wenig untadelig ich oft mit meinen eigenen Worten umging – vor allem mit mir selbst.
Ich redete mich selbst klein
Ich begann, genauer hinzuhören: Wie oft ich mich kleinmachte, mich entschuldigte, obwohl es gar keinen Grund gab. Wie ich meine Erfolge relativierte, anstatt sie anzuerkennen. Wie ich mir Geschichten erzählte, die mich und meine Träume klein hielten, anstatt mutig und groß zu denken.
Mit der Zeit begann ich, einen Relaunch meiner Sprache durchzuführen: Ich sprach sanfter mit mir, ersetzte „Ich muss“ durch „Ich darf“. Außerdem erlaubte ich mir, Fehler zu machen, ohne sie als persönliches Scheitern zu interpretieren.
Selbstliebe ist eine Frage der Selbst-Kommunikation
Klingt nach einer Kleinigkeit? Brachte aber eine große Veränderung. Worte haben Energie, sie wirken, formen Realität und verändern unsere Haltung. Diese Erkenntnis hat mir die Augen geöffnet. Meine große Begeisterung und Leidenschaft für dieses Thema bringe ich in meine Coachings ein, weil die Art, wie wir mit uns selbst sprechen, sich auf unser gesamtes Leben auswirkt. Wer innerlich hart mit sich ist, dem fällt es schwer, im Außen liebevoll zu kommunizieren. Wer sich selbst ständig kritisiert, baut damit immer stärker das Vertrauen in sich ab. Doch sobald du beginnst, mit dir selbst in einem neuen Ton zu sprechen, verändert sich alles: dein Auftreten, deine Beziehungen, dein Erfolg.
Lust auf Veränderung?
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